Motorradunfall, 42 Jahre, Fachkraft für Lagerlogistik
anonymisiert
- Ausgangslage
- Nach einem Motorradunfall mit komplexer Knieverletzung und zwei Operationen ist der Rehabilitand wieder zu Hause, aber seit vier Monaten arbeitsunfähig. Der Alltag in der Wohnung fällt schwer, und ob er an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann, ist offen. Mit seinem Einverständnis und in Abstimmung mit seinem Anwalt beauftragt der Haftpflichtversicherer InReha.
- Maßnahmen
- Beim Erstbesuch zu Hause, innerhalb von 48 Stunden, schildert der Rehabilitand, was ihm wichtig ist: wieder ohne Hilfe zurechtkommen und in seinem Betrieb bleiben. Daraus entsteht gemeinsam mit ihm der Maßnahmenplan. Die Case Managerin organisiert ambulante Rehabilitation und Physiotherapie am Wohnort, zieht einen Facharzttermin vor und sorgt dafür, dass Beschwerden früh behandelt werden, bevor Komplikationen entstehen. Hilfsmittel für die Wohnung machen ihn im Alltag wieder selbstständig. Mit seiner Zustimmung folgen das Gespräch mit dem Arbeitgeber, eine Arbeitsplatzanalyse und die stufenweise Wiedereingliederung. Versicherer und Anwalt erhalten Statusberichte nach ICF in den vereinbarten Abständen.
- Dauer
- Anderthalb Jahre vom Erstkontakt bis zum Abschlussbericht.
- Ergebnis
- Der Rehabilitand lebt wieder selbstständig, ohne Folgeoperation und ohne dauerhafte Hilfe im Alltag. Im Beruf ist er zurück in Vollzeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber, jetzt in der Disposition statt in der Kommissionierung. Eine Umschulung war nicht nötig.






